Ein mal mehr: Spitze!, UVP 499 Euro
Konfigurierbare Funktionstaste
Lederriemen
9Score
Optik8.6
Verarbeitung8.8
Setup & Konfiguration9.4
Konnektivität9
Klang9
Leser Bewertung 17 Stimmen
7.5

Der Bang & Olufsen Beolit 17 – der dritte Beolit innerhalb von 3 Jahren. Optisch hat sich auf den ersten Blick nicht viel getan und der Klang des Beolit 15 war schon großartig. Was Bang & Olufsen mit dem Beolit 17 Bluetooth-Lautsprecher noch besser macht, war zu erwarten.

Es scheint, als würde sich Bang & Olufsen auf der überzeugenden Optik der Vorgänger ausruhen.

Rein nach dem Motto: »Never change a running soundbox.«

B&O wäre allerdings nicht B&O, wenn dem wirklich so wäre.

Die 2,6 kg schwere Bluetooth-Lautsprecherbox ist immer noch fantastisch verarbeitet, alles sitzt perfekt, nichts stört – bis auf den wabbeligen Lederriemen. Der hätte doch gerne mal etwas fester, stabiler oder gänzlich anders sein dürfen.

Bang & Olufsen Beolit 17

ein schicker Lederriemen, nur fester hätte er sein dürfen

Optisch ein 360 Grad Highlight

Was beim Vorgängermodell noch relativ unschön gelöst war, macht B&O mit dem Beolit 17 deutlich besser. Aufgeladen wird die 360-Grad Soundbox nun per USB-C Kabel. Die rückseitige Kunststoff-Klappe, wie man sie vom Beolit 15 noch kennt, ist komplett verschwunden.

Von vorne, wie von hinten schick.

Völlig egal, wie Sie nun den Beolit 17 aufstellen, er sieht aus jedem Blickwinkel toll aus.

Die Bedientasten auf der Oberseite sind uns ein wenig zu weich. Alles funktioniert – wie soll es anders sein, lediglich der Druckpunkt – nun ja – der hätte durchaus etwas präziser sein dürfen.

Bang & Olufsen Beolit 17

USB-C und 3,5 mm Klinkenanschluss

Funktionelles Feature

Wer den Vorgänger kennt und genau hinschaut, wird feststellen, dass nun eine weitere Taste hinzugekommen ist. Die konfigurierbare Funktionstaste lässt sich über die Beoplay App einstellen und birgt folgende Funktionen:

  • Play/Pause
  • Alarm (Snooze/Aus)
  • Tonetouch (Ein/Aus des einstellbaren Klangbilds)
  • Abspielen des letzten Titels

Paarweise

Wer möchte, kann den Beolit 17 um einen weiteren Mitspieler ergänzen, allerdings auch nur um einen Beolit 17. Andere Modelle von Beoplay können nicht kombiniert werden.

Bang & Olufsen Beolit 17

Klanglich erneut Spitze

Der Beolit 17 knüpft ohne Frage an seinen Vorgänger an. Der Klang hat Volumen – nur, wie wir es schon bei dem Dali Katch geschrieben haben, sollte man die 360-Grad Bluetooth-Lautsprecher nicht wandnah aufstellen, so auch den Beolit 17. Um sein Potenzial darstellen zu können, braucht er Raum. Gibt man ihm diesen, so ist es einfach toll, wie feinzeichnend und weiträumig dieser kleine Lautsprecher aufspielt.

Selbst bei stärker Lautstärke kommt er nicht ins Wanken – vorausgesetzt, man hört gerade keinen basslastigen Titel. Wobei wir an der Stelle nicht sagen möchten, dass er keinen Bass mag – im Gegenteil. Er bringt einen ordentlichen und sauberen Punch, allerdings nur bis zu einer gewissen Lautstärke.

Fazit

Mit dem Beolit 17 ist Bang & Olufsen erneut ein großer Wurf gelungen. Nun hat man auch optisch die letzten optischen »Makel« elegant verschwinden lassen und einen Bluetooth-Lautsprecher, der mehr als eine Überlegung wert ist. Gemessen an den Vorgängern und nicht nur an denen, lässt er keine Wünsche mehr offen. Als Bluetooth-Lautsprecher ist er einfach fantastisch.

Erhältlich ist der Beolit 17 in den Farben Natural und Stone Grey, für einen Preis von 499 Euro.

Technische Details

  • Maße: 23 x 18,9 x 13,5 cm
  • Gewicht: 2,6 kg
  • Frequenzbereich: 37 – 20,000Hz
  • Konnektivität: Bluetooth 4.2
  • Akku: 2.200 mAh (24 Stunden)
  • Anschlüsse: USB-C, 3,5 mm Klinkenanschluss