Der Frühling rückt immer näher und mit den ersten Sonnenstrahlen wandert ein prüfender Blick in den Kleiderschrank. Ob Jeans oder nicht, Hosen, die Sie über 2 Jahre nicht mehr angezogen haben, sollten raus und Raum für was neues schaffen. Nur was bedeuten: Revend, Tapered, Destroyed Jeans und Vintage Look?

Viele von uns kaufen online Ihre Kleidung. Nichte selten tragen die Artikel Bezeichnungen, unter denen wir uns nur wenig vorstellen können. Schauen wir uns Jeans unterschiedlicher Marken an, so wird klar: Wer soll bei den Bezeichnungen einen Überblick behalten? Nicht immer ist klar, wie die Jeans auch letztlich geschnitten sind und auf ein paar nette Fotos sollte man sich nicht zwingend verlassen.

Bezeichnungen der Form

Wir sitzen abends gemütlich auf der Couch und stöbern nach einer schicken Jeans. Über einem Artikel steht: Mustang Chicago Tapered, dark scratched used 582 oder G-STAR Revend Super-Slim-Fit, dk ag cob rs 47.

Ohne Bilder oder einer genauen Bezeichnung, würde kaum jemand wissen, was letztlich für ein Jeans-Modell hinter den beiden Beispielen steckt.

Hier erhalten Sie einen Überblick der aktuell wichtigsten Bezeichnungen:

  • Straight/Regular Fit: gerader Schnitt, mit in der Regel ausreichend Spielraum am Bein
  • Slim-Fit: enger Schnitt, liegt eng am Bein an, viele Hersteller mischen zu einem geringen Anteil Elasthan bei, so gibt die Jeans bei jeder Bewegung nach
  • Loose Fit: weiter Schnitt mit ausreichend Bewegungspielraum, diese Hosenform kann und soll fluffig getragen werden, halb rutschend
  • Tapered: konischer Schnitt, am Bein deutlich Spielraum, zum Fuß hin enger
  • Revend: ab Kniehöhe enger geschnitten, aktuell angesagt

Bezeichnungen der Art

Kommen wir zur Oberflächenbehandlung des Jeansstoffes. Jetzt haben Sie den richtigen Schnitt für das neue Jahr 2017 gefunden, fragen sich aber, welche Art Ihnen am besten zusagt und was diese Bezeichnungen letztlich bedeuten. Hier muss man wissen, dass sich die Hersteller jährlich gerne neu erfinden.

Kommen wir zu den relevantesten Bezeichnungen für die Art der Jeans. Jede Jeans ist in der Regel durchgefärbt. Erst folgend werden die Stoffe behandelt.

    • Dark Denim: ein unbehandelter Jeansstoff in der jeweiligen Farbe
    • Vintage-Denim: diese Jeanshosen haben einen hellbraunen sandigen Look und wirken eher aus einer anderen Zeit
    • Rinse-Washed: einfach durchgewaschene Stoffe, ohne jegliche Behandlung
    • Stone-Wash: der Klassiker, die Jeans wird mit Bimssteinen so lange gewaschen oder behandelt, bis sie die gewünschte Färbung erreicht hat, so erhält die Blue-Jeans eine gleichmäßig ausgewaschene und leicht abgenutzte Optik
    • Bleached: ganzflächig oder partiell stark aufgehellte Jeans werden gebleicht. Dies erfolgt durch Hypochlorit oder Peroxide
    • Brushed: der Jeansstoff wird mit feinen Metallbürsten gebürstet, die Oberfläche erhält eine weiche und angenehme Oberfläche, bei starker Behandlung erreicht man so die »Used Effekte« oder auch Löcher
    • Ice-Washed: das Material wird mit Trockeneis behandelt und der Farbstoff somit rausgelöst, mit dieser Vorgehensweise wird ebenfalls der »Used Effekt« erzielt
    • Oil-Washed: der Jeansstoff wird leicht mit Öl behandelt, die Jeans erhält somit einen ganz eigenen Look
    • Destroyed Jeans: die Jeans werden mit unterschiedliche Metall-Werkzeug behandelt, eine Jeans die sehr viele und teils große Löcher hat, manch Anbieter haben die der Einfachheit halber mit einer Shot-Gun beschossen
    • 3D: die Jeanshosen werden überwiegend maschinell und mit Kunstharzen behandelt, es entstehen Falten, die auch nach Waschgängen ihre Form behalten

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